Nikon Weitwinkel Test

March 15, 2015  •  Kommentar schreiben


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In diesem Blogeintrag möchte ich euch die Nikon Weitwinkel-Objektive "AF-S 14-24mm f/2,8G", "AF-S 18-35mm f/3,5-4,5G" und das neue "AF-S 20mm f/1,8G" im Praxistest vorstellen

 

Erster Eindruck, Fakten

Die Frage nach dem „besten“ Weitwinkel wird mindestens genauso häufig gestellt wie die nach einem guten Teleobjektiv oder einem passenden Stativ. Glücklicherweise hat der technische Fortschritt auch vor den recht kompliziert zu berechnenden Weitwinkelobjektiven nicht halt gemacht und so sind heute in diesem Bereich von jedem Hersteller sehr gut nutzbare Exemplare verfügbar. Der Hersteller Nikon hat in diesem Segment bereits im Jahre 2007 das vielgelobte 14-24mm f/2.8G entwickelt, welches auch heute noch als Referenz in diesem Bereich angesehen werden kann. So müssen sich nun auch das im Jahre 2013 vorgestellte 18-35mm f/3.5-4.5G und auch das erst im September 2014 vorgestellte AF-S 20mm f/1.8G daran messen. NB2015-01-WeitwinkelNB2015-01-Weitwinkel

Klare Verhältnisse: Das 14-24mm (links) ist mit Abstand das größte und schwerste der drei Objektive. Das 20mm in der Mitte ist das kleinste wie auch leichteste Objektiv. Das 18-35mm (rechts) ist nur geringfügige 30g schwerer, allerdings sichtbar größer.


Wenn man das 14-24mm-Objektiv das erste Mal in der Hand hält, ist wohl jeder von dem immensen Gewicht beeindruckt. Dies ist wohl nicht zuletzt auf das massive, gewölbte Frontelement sowie einen hohen Metallanteil im Gehäuse zurückzuführen. Die Verarbeitung dieses Objektivs ist absolut vorbildlich. Fokus- und Zoomring laufen präzise und absolut ruckelfrei.

Was das Gewicht angeht, stellt das  18-35mm Objektiv hierzu einen krassen Gegensatz dar. Das Objektiv besteht fast gänzlich aus Plastik und ist aus diesem Grund erstaunlich leicht. Aber auch hier lässt die Verarbeitungsqualität kaum Wünsche offen. Der Zoomring läuft ebenfalls sehr weich und ruckelfrei, nur der Fokusring könnte etwas präziser zupacken. Hier merkt man, dass dieses Objektiv doch eher für den Einsteiger-Markt konzipiert wurde.

Das 20mm f/1,8 ist zwar nochmals 30g leichter als das 18-35mm, aber aufgrund seiner deutlich kompakteren Bauweise wirkt es (rein subjektiv) massiver als das 18-35mm. Auch hier könnte der Fokusring etwas präziser greifen. Die „Aufweitung“ des Objektivs im Frontbereich auf 77mm finde ich persönlich sehr gelungen, da somit keine Filteradapterringe notwendig sind. Die Tatsache, dass das 20mm seinen maximalen Durchmesser von 82,5mm nur im vorderen Bereich hat, verstärkt nochmals den kleinen und kompakten Eindruck dieser Linse.

Die Autofokusgeschwindigkeit ist zwar nicht so übermäßig ausschlaggebend bei Weitwinkelobjektiven, dennoch konnte hier festgestellt werden, dass das 14-24mm hier deutlich schneller Scharfstellt als das 20mm oder das 18-35mm. Zwischen den letzten beiden konnte wenn überhaupt nur ein minimaler Geschwindigkeitsvorteil zugunsten des 20mm festgestellt werden. Mangelnde Treffsicherheit des Autofokus kann allerdings keinem Objektiv attestiert werden, hier lieferten alle drei gute Ergebnisse.

 

Bevor nun die Ergebnisse des Praxistests vorgestellt werden, hier eine kleine Übersicht über die Fakten:

 

AF-S 14-24mm f/2,8

AF-S 20mm f/1,8

AF-S 18-35mm f/3,5-4,5

Länge

131mm

80,5mm

95mm

Durchmesser

98mm

82,5mm

83mm

Gewicht

1000g

354g

385g

Anzahl Blendenlamellen

9 (abgerundet)

7

7 (abgerundet)

Maximaler Bildwinkel (FX)

114°

90°

100°

Naheinstellgrenze

28cm

19cm

28cm

Filtergewinde

-

77mm

77mm

Straßenpreis (Mrz. 2015)

Ca. 1520€

Ca. 750€

Ca. 600€

 


Praxistest

Sollen zwei Zoom-Objektive und eine Festbrennweite auf ihre optischen Eigenschaften hin untersucht werden, so kann man sicherlich mehrere dutzend Seiten mit Tabellen und Grafiken über alle Brennweiten und Blendeneinstellungen füllen. Da dies den Rahmen dieses Magazins sprengen würde und um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden hier lediglich Testaufnahmen bei 20mm gezeigt. Selbstverständlich wurden aber auch die andern Brennweitenbereiche der Zoom-Objektive genau unter die Lupe genommen.

 

BrennweitenBrennweiten

Hier ist (näherungsweise) der Unterschied der Anfangsbrennweiten aller drei Objektive verdeutlicht. Der Unterschied zwischen 18mm und 20mm ist in meinen Augen beinahe vernachlässigbar (vor allem wenn man den Abschnitt zur Verzeichnung berücksichtigt). Der Unterschied zwischen 14mm und 18mm ist allerdings deutlich erkennbar. Ob dies jedoch benötigt wird, muss jeder Fotograf für sich selbst entscheiden.

 


Schärfe

Natürlich ist bekannt, dass ein Objektiv in den äußersten Bildecken durch Abblenden nochmals etwas an Schärfe gewinnt. Aber eben dieses Abblenden ist bei allen drei getesteten Objektiven nur für absolute Pixel-Fanatiker notwendig. Ein gestochen scharfer Druck auf Din A-3 (und wahrscheinlich auch noch größer) ist mit allen drei Objektiven auch schon bei Offenblende gewährleistet.

Erstaunlicherweise nimmt bei den beiden Zoomobjektiven die Schärfe in den äußersten Bildecken mit zunehmender Brennweite etwas ab. Dies trifft allerdings nur für Aufnahmen bei Offenblende zu- Blendet man eine Stufe ab, ist der Unterschied nur noch theoretischer Natur. Mir persönlich ist eine bessere Leistung im unteren Brennweitenbereich auch lieber, da man ein Weitwinkel doch oft in eben dieser Position nutzt.

Bei der Festbrennweite lohnt sich das Abblenden vor allem wegen der doch spürbaren Kontraststeigerung in den Ecken. Auch sollte erwähnt werden, dass bei einem nicht korrigierten Bild deutlich Chromatische Aberrationen vor all in den Bildecken sichtbar sind. Dies ist bei dem 20mm-Weitwinkel stärker ausgeprägt als bei den beiden anderen Objektiven. Allerdings sollte man diesem Effekt keine übertrieben große Bedeutung beimessen, da dies von den meisten Bildbearbeitungsprogrammen automatisch und verlustfrei korrigiert wird. Sollten sich helle Lichtquellen (z.B. Sterne) in den Bildecken befinden, so ist bei dem 20mm Objektiv an einem 36Mp-Sensor ein gewisses Koma zu erkennen. Dies führt dazu, dass Sterne außerhalb der Bildmitte nicht so knackig Scharf abgebildet werden, wie dies z.B. mit dem 14-24mm der Fall ist. Aber auch dieser optische Fehler sollte nicht überbewertet werden, da er in den meisten Fällen nur bei einer 100% ANsicht am Monitor zu erkennen sein wird.

 

SchärfeSchärfe

Dieses Chart zeigt (annähernd) 100% Ansichten der äußersten Bildecke rechts oben. Alle Bilder wurden mit einer Nikon D800E (also mit rund 36Megapixel) und bei ca. 20mm aufgenommen. Die leichten Unterschiede in den Bildern ergeben sich durch minimale Abweichungen der Brennweiten. (Anmerkung: die Flecken in einigen Bildern sind Schneeflocken.)

 

 


Verzeichnung & Vignette

Das 14-24mm und die 20mm Festbrennweite liefern was die Verzeichnung angeht beide ein sehr gutes Ergebnis ab. Die Verzeichnung des Zooms wird bei 14mm zwar noch stärker, bleibt aber auch dort beherrschbar. Das 18-35mm zeigt hier seine in meinen Augen einzige Schwäche. Die ungleichmäßige Verzeichnung ist bei 20mm schon sehr deutlich, bei 18mm wird diese nochmals extremer.

Zwar können heutzutage diese optischen Fehler mit nur einem Mausklick korrigiert werden, allerdings bedeutet dies stets eine geringfügige digitale „Brennweitenverlängerung“. Dies sollte zumindest beim Arbeiten mit dem 18-35mm Objektiv schon vor Ort bedacht werden, indem man stets einen etwas weiteren Bildausschnitt wählt als eigentlich notwendig.

Die Vignette ist erwartungsgemäß beim 20mm-Weitwinkel und Blende 1,8 am deutlichsten sichtbar. Abblenden auf Blende 2,8 bringt hier eine deutliche Verbesserung, ab Blende 4 ist die Vignette nicht mehr Praxisrelevant.

Sowohl das 14-24mm wie auch das 18-35mm liefern bei 20mm hier auch schon bei Offenblende eine relativ gleichmäßige Helligkeitsverteilung, eine Stufe abblenden eliminiert bei beiden die Vignette fast vollständig. Bei der maximalen Weitwinkel-Einstellung der beiden Zooms wird die Vignette zwar etwas stärker deutlich, bleibt aber alles in allem beherrschbar.

Natürlich kann heutzutage auch die Vignette sehr schnell und einfach korrigiert werden. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass dies einer Aufhellung der dieser Bildbereiche gleichkommt, was immer auch mit einer Verstärkung des Rauschens einhergeht. Möchte man das 20mm z.B. bei Offenblende für Nachtaufnahmen einsetzen, sollte man dies auf jeden Fall berücksichtigen, da das Rauschen in den Bildecken doch schon deutlich werden kann.

 

VerzeichnungVerzeichnung

Diese Testbilder wurden alle mit Offenblende und bei 20mm aufgenommen. Das 20mm zeigt hierbei erwartungsgemäß die stärkste Vignette, was allerdings an der vergleichsweise großen Offenblende liegt. Auch die minimal wärmere Farbgebung der 20mm Festbrennweite fällt auf. Das 18-35mm-Objektiv hat in diesem Vergleich die mit Abstand stärkste Verzeichnung. Die Stärke der Vignette kann hier ebenfalls tendenziell festgestellt werden, allerdings ist hierzu eine Außenaufnahme wie in diesem Fall nur bedingt geeignet.

 


Gegenlichtempfindlichkeit

In dieser Disziplin kann das 18-35mm-Objektiv auf voller Linie punkten. Die Flares, welche durch direkte Sonneneinstrahlung auf die Frontlinse entstehen sind in fast allen Fällen nur minimal ausgeprägt und können sehr einfach entfernt werden. Das 14-24mm hat hier einen seiner wenigen Schwachpunkte. Selbst bei 20mm-Einstellung sind die auftretenden Flares über das gesamte Bild verteilt und nur sehr schwer zu korrigieren. Dies verstärkt sich nochmals bei 14mm. Das 20mm f/1,8-Objektiv liegt in dieser Disziplin zwischen seinen beiden Kontrahenten. Bemerkenswert ist an dieser Stelle allerdings noch der wirklich wunderbare Sonnenstern, welcher das 20mm-Objektiv erzeugt.

Abschließend sei an dieser Stelle erwähnt, dass das der „Sieger“ dieses Gegenlicht-Tests auch das einzige Objektiv von den dreien OHNE Nikons Nanokristallvergütung ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

FlaresFlares

 In der Linken unteren Ecke fallen hier vor allem bei dem 14-24mm sowie bei dem 20mm-Objektiv deutliche Reflexionen auf. Das 18-35mmüberzeugt hierbei durch nur sehr kleine Flares. Man beachte den sehr schön ausgeprägten Sonnenstern der 20mm-Festbrennweite. Alle Bilder wurden mit 20mm und Blende 14 Aufgenommen.


Nahbereichsfotografie & Bokeh

Schon bei der Ankündigung des 20mm-Objektives war ich sehr gespannt auf die mit 19cm wirklich extrem geringe minimale Fokusdistanz (für ein Weitwinkel). In der Praxis staunte ich dann nicht schlecht, wie gut man mit „nur“ 20mm Brennweite ein Objekt vor dem Hintergrund freistellen kann. Schade ist allerdings, das Nikon dieser Festbrennweite lediglich sieben Blendenlamellen spendiert hat, welche beim Abblenden doch sehr schnell zu eckigen Unschärfekreisen führen. Dennoch ermöglicht diese Brennweite in Kombination mit der großen Offenblende und der hervorragenden Naheinstellgrenze hier vollkommen neue Möglichkeiten.

Das 14-24mm sowie das 18-35mm liefern hier fast identische Ergebnisse, wobei das 14-24mm aufgrund der größeren Offenblende ein geringfügig weicheres Bokeh hat. Für die meisten Situationen dürfte der maximal mögliche Abbildungsmaßstab der beiden Zooms vollkommen aber ausreichen, auch wenn die 20mm Festbrennweite hier wirklich in einer andern Liga spielt.

 

MakroMakro

Alle Bilder wurden an der Naheinstellgrenze bei 20mm Brennweite und mit Offenblende aufgenommen. Das 20mm sticht hier mit einem deutlich größerem Abbildungsmaßstab des ca. 3cm kleinen Schneckenhauses hervor. 14-24mm und 18-35mm liefern hier bei 20mm fast identische Ergebnisse


Fazit und persönliche Einschätzung:

Alle drei getesteten Objektive weisen sehr viele Stärken bei nur geringen Schwächen auf. Für welches dieser drei Objektive man sich nun entscheidet, sollte man daher nicht von irgendwelchen Messwerten abhängig machen.

Sucht man ein Weitwinkelobjektiv, welches durch eine große Offenblende, sehr gute optische Eigenschaften und eine hervorragende Naheinstellgrenze die kreativen Möglichkeiten erweitert, so ist wahrscheinlich das 20mm f/1,8 die erste Wahl. Allerdings ist eine Festbrennweite in diesem Brennweitenbereich schon gewöhnungsbedürftig und man muss eventuell mit unschönen Flares bei Gegenlicht rechnen. Ich persönlich nutze diese Linse gerne als Ergänzung zu einem 24-70mm f/2,8- Objektiv, wenn mein 14-24mm f/2,8 zu schwer und unpraktisch ist. Auch bei Nachtaufnahem sowie Weitwinkelmakros greife ich gerne auf dieses Objektiv zurück.

Sucht man hingegen ein Objektiv für die „klassische Landschaftsfotografie“ ist das 18-35mm f/3,5-4,5 wahrscheinlich die „Vernunftlösung“. Diese Linse deckt einen sehr alltagstauglichen Brennweitenbereich ab mit einer sehr guten optischen Leistung ab und ist extrem gutmütig für schwierige Gegenlicht-Situationen. Allerdings führt die doch sehr deutliche Verzeichnung zu Problemen mit geraden Linien (z. B. der Horizontlinie am Meer), was aber leicht korrigiert werden kann. Diese Objektiv nutze ich sehr gerne in Kombination mit einem 50mm f/1,8 sowie einem 70-200mm f/4, wenn es auf ein geringes Gewicht der Ausrüstung ankommt.

Das 14-24mm f/2,8 ist und bleibt in meinen Augen ein absoluter Spezialist. Eine hervorragende optische Leistung und einen extremen Bildwinkel muss man sich durch ein sehr hohes Gewicht, hohe Gegenlichtempfindlichkeit und ein extrem großes und schweres Filtersystem „erkaufen“.  Und dann wäre da natürlich noch der Preis, welcher höher ist wie die beiden anderen Objektive zusammen (und sich durch die Anschaffung des speziellen Filtersystems nochmals verdoppeln kann)… Diesen Spezialisten packe ich eigentlich nur noch in Ausnahmefällen in meinen Fotorucksack, z.B. bei Nachtaufnahmen oder wenn es auf einen maximalen Bildwinkel ankommt.

Die zu Beginn gestellt Frage nach dem „besten“ Weitwinkelobjektiv lässt sich somit nicht pauschal klären, sondern muss immer von Fall zu Fall betrachtet werden. Eine Auswahl an hervorragenden Möglichkeiten ist mit diesen drei Objektiven aber definitiv vorhanden.

 

Beispielaufnahmen:

14-24mm-Beispiel14-24mm-Beispiel In manchen Situationen ist man einfach auf einen maximalen Bildwinkel angewiesen. In dieser ca. 1m breiten Klamm war daher das 14-24mm die erste Wahl, um einen dramatischen Bildeindruck zu erzeugen

Nikon D800 E + AF-S 14-24mm f/2,8 + Stativ + Polfilter

15mm, f/14, 13sek, ISO100

 

20mm-Beispiel20mm-Beispiel Die große Offenblende der 20mm Festbrennweite eignet sich sehr gut für Nachtaufnahmen. Die bei Offenblende doch deutlich sichtbare Vignette sorget nach deren Korrektur für ein starkes Bildrauchen in den Ecken, durch den Panorama-Schnitt sowie eine leichte Korrektur der stürzenden Linien stellte dies allerdings kein Problem dar.

Nikon D800 E + AF-S 20mm f/1,8 + Stativ

20mm, f/1,8, 15sek, ISO2000

 

18-35mm-Beispiel18-35mm-Beispiel In dieser Situation spielte das 18-35mm Objektiv seine vollen Stärken aus: Zum einen ist es hervorragend für Gegenlichtaufnahmen geeignet. Und auf einer dreitägigen Hüttentour lernt man auch das geringe Gewicht sowie die Flexibilität des Brennweitenbereiches zu schätzen.

Nikon D800 E + AF-S 18-35mm f/3,5-4,5 + Stativ + Grauverlaufsfilter

18mm, f/10, 1/13sek, ISO100

 

 

Anmerkung:

Manchem mag in diesem Vergleich das Nikon AF-S 16-35mm f/4 VR fehlen. Diese Objektiv hatte ich vor einigen Jahren kurz ausgeliehen, habe mich aber aufgrund der nicht zufriedenstellenden Leistung gegen einen Kauf entschieden. Meiner (subjektiven) Meinung nach stellen die drei hier getesteten Objektive deutlich bessere Alternativen dar.


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